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Schneckenlochhöhle

Höhlenforscher unterwegs!

Am Sonntag den 23. Oktober um 8:00 Uhr brachen Dietmar Wachter, Rene Pichler, Ramon Fuchs und Patrick Fuchs mit dem Höhlenforscher Markus Reis auf, die Schneckenlochhöhle zu erkunden. Als wir um 9:30 Uhr in Schönebach beim Parkplatz ankamen zogen wir unsere Rucksäcke an und bewältigten den Zustieg, der über 2 Bäche und einen steilen Wurzelweg führte in etwa 1 ½ Stunden. Vor der Höhle wurde die verschwitzte Kleidung getauscht und eine Jause konsumiert. Anschließend wurden wir in die Höhlenregeln eingeweiht. Kurz noch ein Gruppenfoto und dann ging es los.

Patrick drehte noch vor der Leiterwand um, da ihm das Gasthaus in Schönebach nun doch sympathischer vorkam. Die restliche Crew fuhr nun weiter in die Höhle hinein - denn eine Höhle befährt man im Fachjargon. Beim Wächter, das ist ein großer Stein, den man noch gut aus großer Distanz in der Höhle sehen kann, wurde ein Teelicht angezündet – was für die Orientierung und das Abschätzen der Entfernung sehr hilfreich war. Bei der Leiterwand mussten wir 2 Meter über Eisenstangen hoch klettern und nach einem letzten Blick zum Wächter ging es dann in die Teilungshalle.

Beim Ostast umrundeten wir den Lehmblock und gingen den Fledermausgang, vorbei an einem kleinen See zum ersten Windloch. Das war nun die erste Stelle wo wir krabbeln durften. Vor dem zweiten Windloch kam auch noch reichlich Wasser von der Decke, das wir probierten zu trinken. Nach dem zweiten Windloch schauten wir uns noch den Rundgang an, der die engsten Stellen mit vielen alten Schriftzügen darstellte, die wir an diesem Tag kennen lernen durften. Das Labyrinth gingen wir nur die ersten paar Meter, da wir schon sehr lange in der Höhle waren und der Gang sehr niedrig war. Spannend waren die vielen Fledermäuse die wir entdeckten, die Geräuschverteilung, die absolute Dunkelheit und wie das Gehirn probiert doch noch Umrisse wahrzunehmen, das veränderte Zeitgefühl, kein Handyempfang und natürlich vieles vieles mehr.


Als wir nach 2 ½ Stunden wieder aus der Höhle waren begann es auf dem Rückweg zu regnen. Die Käsknöpfle beim Egender Jagdgasthaus hatten wir uns um 15:30 Uhr reichlich verdient. Von dort ging es dann mit dem Auto wieder nach Hause, wo wir um 17:30 Uhr ankamen.
Wir bedanken uns im Namen der Naturfreunde Rankweil (Jugend) sehr für diese beeindruckende Höhlenführung bei Markus Reis.

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