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Ausbildung zum Instruktor Klettern Alpin

Am 28. Juli wurden in gemütlicher Atmosphäre nach dem Abendessen um 20:00 Uhr die Prüfungsergebnisse der neuen staatlich geprüften „Kletter Alpin Instruktoren“ im Wiesberghaus am Dachstein verlesen.

Vorangegangen war eine längere Vorbereitungszeit mit einer 3-wöchigen intensiven Ausbildung mit verschiedenen Themen wie Wetterkunde, Geologie, Erste Hilfe, Trainingslehre, Rettungstechniken, mobile Sicherungen, Standplatzbau, Klettersteig, Führungstechnik, Orientierung und Kartenkunde, Rechtskunde und vieles mehr. Unter der Leitung der Bergführer Stefan Binder, Stefan Zoister,  Gregor Krenn, Timo Moser und Marcellus Schreilechner wurde das Wissen in Kleingruppen mit bis zu sechs Anwärtern professionell vermittelt. Sie standen uns während der Ausbildung rund um die Uhr für Fragen zur Verfügung. Abgerundet wurde die Ausbildung durch Trainingslehre mit Walter Schenk und Erste Hilfe mit Klaus Kritzinger.

Die erste Woche fand in Folge einer am 24. Mai absolvierten Aufnahmeprüfung im Olympiastadion in Rief statt, welche zwar viele Theorieblöcke beinhaltete, jedoch trotzdem interessant war.

In der zweiten Ausbildungswoche, beginnend mit dem 8. Juli, dienten die ersten zwei Tage das JUFA in Graz und die restliche Zeit das JUFA in Bruck an der Muhr als Ausgangspunkt. Wir waren nahezu jeden Tag auf Tour und lernten die Lehrinhalte auf praktischem Wege (learning by doing) beim Besteigen des Hochlantsch, der Nadelspitz, der Schartenspitze und
verschiedener Klettergärten und vielem mehr kennen. Es wurden fleißig Friends und Keile gelegt, Haken geschlagen, die Führungstechnik im freien Gelände und für Notfälle die Rettungstechnik geübt. Auch die Orientierung mit Kartenkunde im Gelände kam dabei nicht zu kurz. Die Tage waren lange und lehrreich.

Die dritte Woche startete am 22. Juli beim Wiesberghaus. Die Bergführer tauschten die Kleingruppen und es gab nochmals die Gelegenheit, das eine oder andere zu wiederholen, kritisch zu hinterfragen oder einfach eine neue Meinung zu hören. Die Prüfungen rückten rasant näher, weshalb die meisten jede freie Minute für das Selbststudium nutzten. Am Mittwochnachmittag war es dann endlich soweit. Ein Prüfungsmarathon wurde mit „Sportphysiologie und Erste Hilfe“ eingeleitet, der in der Folge bis am Freitagabend und allen wetterkapriolen anhielt.

Wir möchten uns für die anstrengende, lehrreiche und unvergessliche Zeit bei allen Beteiligten bedanken, speziell auch beim Hüttenpersonal im Wiesberghaus, das uns jeden Wunsch von den Lippen ablas!

Die stolzen Absolventen
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