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ERASMUS+ Veranstaltung, CleanClimbing

TAG 1

Freitag, 11.6.2021

 

Anreisetag: Am Nachmittag trafen sich alle Teilnehmer zum ersten Mal in der Kletterhalle Sargans, nach einem kurzen Kennenlernen, Vorstellung der Kursleiter und des Programmablaufes ging es gleich los mit dem theoretischen Teil. Zuerst lernten wir die 4 Säulen des alpinen Kletterns kennen und teilten uns danach in 3 Gruppen auf. Gruppe 1 übte praktische Knotenkunde, Gruppe 2 verschiedene Standplatzbauarten und Gruppe 3 seilte sich von der Galerie der Kletterhalle ab. Nachdem alle Teilnehmer die drei Gruppen durchlaufen hatten wurde nach dem Abendessen noch ein wenig an der Boulderwand der Kletterhalle trainiert.

 

TAG 2

Samstag, 12.6.2021

 

Praktischer Tag 1: Gleich in der Früh teilten sich die angehenden Alpinkletterer auf drei Autos auf und fuhren Richtung dem Berghaus Alpenrösli in Partnun. Von diesem Stützpunkt aus startete gleich anschliessend der Aufstieg zur ersten Kletterwand über 2000m zur „Gruobn“. Nach kurzer Zeit liefen wir über die ersten Schneefelder, auch am Fuße der Kletterwand fanden sich tiefe Schneefelder. Nach einer Aufwärmrunde samt Erproben der am Vortag gelernten Techniken vertieften wir unsere Kenntnisse durch Anbringen von Schlaghaken, Legen von Friends und Keilen. Das Testen der Belastbarkeit von unseren Ständen mit einem nahezu weichen Fall ins Schneefeld lehrte uns einige wichtige Lektionen.

So lange wie möglich kletterten wir eine Tour nach der anderen bis der Bergführer Andreas den Start zum Abstieg ankündigte. Bei der Hütte angekommen teilten wir uns nach dem Abendessen in mehrere Seilschaften auf und legten die Touren für den nächsten Tag fest.

 

TAG 3

Sonntag, 13.6.2021

 

Praktischer Tag 2 und Abreise: Es wurde ein Klettergebiet mit kürzerem Zustieg direkt hinter dem Partnunsee gewählt, da die Rückfahrt zur Kletterhalle Sargans und die Abreise der Teilnehmer mit Einzuplanen war. Die Gamstrittwand in der Sulzfluh hatte mehrere ideale Routen zum trainieren der Techniken. Die Abstände der vorhandenen Sicherungen waren verhältnismässig grösser als am Tag davor, daher mussten mehr Sicherungen selbst gelegt werden. Die Kunst war es vor allem, die vorhandenen Stände zu finden - da die Topos der Routen grafisch sehr reduziert dargestellt sind, ist es gar nicht so einfach den richtigen Weg zu finden. Eine Seilschaft hat gar komplett ihre Tour verloren und ist vollkommen „clean“ in brüchigem Gelände weitergeklettert. Bei einer anderen Tour wurde durch eine riesige Höhle abgeseilt, insgesamt war diese Erfahrung sehr abenteuerlich - typisch alpin eben.

Am Nachmittag fand sich die Gruppe nochmals zu einer Abschlussbesprechung in der Hütte ein und reiste gemeinschaftlich zurück nach Sargans.

 

Ein Dankeschön an die professionelle Organisation und Leitung durch den LAV Liechtenstein, es war insgesamt eine sehr lehrsame Erfahrung.

 

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